Wie viele sind wir eigentlich?

Wie viele sind wir eigentlich?
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ich behaupte seit einiger Zeit, dass wir uns im „Jahrzehnt der Aktie“ befinden, es also in den kommenden Jahren noch zu ganz erheblichen Kursgewinnen kommen wird. Ein wichtiges Puzzleteil für diese Sichtweise ist die Erwartung deutlich steigender Aktionärszahlen, und es sieht tatsächlich danach aus, als würde – zwei Jahrzehnte nach dem New-Economy-Desaster – wieder eine breite Bewegung in Richtung Aktienmarkt stattfinden. Konkret:

Laut dem Deutschen Aktieninstitut (DAI) waren im vergangenen Jahr 12,4 Millionen oder jeder sechste Deutsche über 14 Jahren in Aktien, Fonds oder ETFs investiert. Das bedeutete ein (Corona-)Plus von 28% gegenüber 2019 und die höchste Anlegerzahl seit dem Jahr 2001. Die Initiative pro Aktie kommt aktuell sogar auf eine Aktionärsquote von 36%, wobei jedoch hier eine Online-Panelerhebung über 2000 Personen stattfand, während für die DAI-Zahlen 28.000 Menschen persönlich befragt wurden. Beide Erhebungen betonen, dass es vor allem jüngere Anleger an die Börse zieht und sich die Einstellung zur Geldanlage verändert. Aus der September-Veröffentlichung von pro Aktie:

Zwar denken noch immer 10% der Befragten, dass Aktien ein Unternehmenskredit sind, aber im Jahr 2016 hatten angeblich sogar 24% diese irrige Auffassung gehabt. Während mehr als 50% der über 50-Jährigen durch die niedrigen Zinsen zur Aktienanlage gekommen sind, war bei den 18- bis 34-Jährigen die in der Pandemie vermehrte freie Zeit zur Information dafür ausschlaggebend. Wer nicht in Aktien investiert, begründet dies vornehmlich mit der Angst vor Verlusten (22%), wobei sich 60% der Börsen-Abstinenzler einen Einstieg vorstellen könnten, sofern dies auch mit kleineren Summen (unter 100 Euro) möglich wäre (25%) bzw. es eine Möglichkeit gäbe, Verluste automatisch zu begrenzen (18%) oder Banken Verluste absichern würden (17%). Kurioserweise haben dabei vor allem die 25- bis 34-Jährigen die größte Verlustaversion, wobei auch verwundert, dass 54% aller Sparplananleger nur über einen Anlagehorizont von zwei bis unter zehn Jahren planen. Die 25- bis 44-Jährigen möchten nur kurzfristig (weniger als zwei Jahre) in Aktien investieren, und bei den Fondsanlegern bleiben 39% der über 65-Jährigen einfach investiert, während 37% der 18- bis 34-Jährigen zwischen sechs und 20 Fonds-Umschichtungen jährlich vornehmen! Diese Gruppe informiert sich primär per Social-Media über die Börse, während Anleger ab 55 Fachmedien bevorzugen. Sie sehen:

Es wachsen neue Anlegerschichten heran, die breite, länger andauernde Baissephasen nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen (also überhaupt nicht). Immerhin liegen die mächtigen Dax-Tiefs nun schon zwölf bzw. sogar 18 Jahre zurück, während der Corona-Crash schnurstracks wieder aufgeholt wurde. Jeweils vom 31. März bis zum September-Ultimo gerechnet haben unsere 100 Champions seit 2009 im Schnitt stolze 1951% und seit 2003 fantastische 5269% gewonnen (weshalb die boerse.de-Fonds ausschließlich in Champions investieren), doch Börsen-Newcomer können die immensen langfristigen Gewinnchancen noch gar nicht erahnen. Und obwohl sich die Märkte auf Rekordfahrt befinden, signalisieren die Aussagen (bislang) keine Gier, sondern eher Angst, was sich perfekt in die für die nächsten Jahre sehr bullishe Börsenvision einreiht. Dass dabei Neu-Einsteiger eher zu viel und zu kurzfristig agieren, ist völlig normal und wird sich mit der Zeit/Erfahrung nivellieren. Die Fantasie:

Pro Aktie schreibt, dass ein Drittel der Deutschen das Gefühl hat, nicht ausreichend informiert zu sein und sich ältere potenzielle Anleger Broschüren in leichter Sprache wünschen ... Gibt es eine bessere Publikation für Börseneinsteiger als den „Leitfaden für Ihr Vermögen“? Wenn auch Sie sich als Börsen-Botschafter registrieren, werden Sie bald sehen: Wir werden immer mehr! ...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller

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