BOTSI® und der „Dispositionseffekt“

BOTSI® und der „Dispositionseffekt“
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

„Dispositionseffekt“! Bitte klicken Sie den Beitrag bei diesem hochwissenschaftlich klingenden Wort nicht gleich weg. Wie Sie sofort sehen werden, verbirgt sich hinter diesem hochtrabenden Ausdruck ein sehr einfacher Sachverhalt, der jedoch maßgeblich ist für die unbefriedigenden Anlageergebnisse vieler Aktieninvestoren.

Was bedeutet „Dispositionseffekt“?

Der Dispositionseffekt beschreibt das wissenschaftlich nachgewiesene Phänomen, dass viele Aktieninvestoren dazu tendieren, Gewinneraktien frühzeitig zu verkaufen und dafür an den Verlustpositionen zu lange festzuhalten, was überwiegend zu einem negativen Anlageerfolg führt. Offensichtlich haben Anleger mit der Realisierung ihrer Verluste ein Problem, wohingegen Gewinne sehr schnell, häufig zu schnell, mitgenommen werden. Der Dispositionseffekt wurde erstmalig in einer Studie der beiden Ökonomen Hersh Shefrin und Meir Statman mit dem Titel „The Disposition to Sell Winners Too Early and Ride Loosers Too Long: Theory and Evidence“ 1985 im renommierten „Journal of Finance“ veröffentlicht. Zahlreiche weitere nachfolgende Untersuchungen haben den Effekt bestätigt, wobei sich herausgestellt hat, dass nicht nur Privatanleger diesem Verhaltensmuster folgen, sondern auch viele institutionelle (also professionelle) Investoren.

Was hat die BOTSI®-Strategie mit dem Dispositionseffekt zu tun?

Beim Lesen der Überschrift meines Beitrags drängt sich zwangsläufig die Frage auf, was denn nun die BOTSI®-Strategie mit dem Dispositionseffekt zu tun hat. BOTSI® steht für „Best-of-Trends-System-Investment“. Hierbei handelt es sich um eine rein regelgebundene und systematische Anlagestrategie die dem BOTSI®-Advisor zugrunde liegt.

Nach dieser Anlagestrategie werden die anhand von verschiedenen wissenschaftlich nachgewiesenen Trendkriterien identifizierten trendstärksten Aktien herausgefiltert und für ein Investment vorgeschlagen. Die tatsächliche Anlage in die jeweiligen Titel erfolgt nur dann, wenn der aktuelle Kurs über der 200-Tage-GD-Linie inklusive eines entsprechenden Sicherheitsabstands liegt. Befinden sich nun Aktien über einen längeren Zeitraum auf der Top-Liste – was aufgrund des Trendverhaltens auch häufig der Fall ist – so bleiben sie solange im Musterdepot, bis sich diese Aktien entweder nicht mehr unter den trendstärksten Titeln befinden oder das 200-Tage-GD-Kriterium nicht mehr erfüllt wird. Der Aufwärtstrend wird somit konsequent bis zu seinem Ende gewinnbringend mitgenommen.

Andererseits kommt es aber auch häufig vor, dass in einen Titel aufgrund positiver Trendeigenschaften investiert wird und schon kurze Zeit danach (möglicherweise schon am nächsten Anpassungsstichtag) ein Verkauf mit einem zumeist überschaubaren Verlust erfolgt. Sobald sich eine Aktie nicht mehr auf der Top-Liste befindet oder aber der Titel das 200-Tage-GD-Kriterium nicht mehr erfüllt, wird die Aktie unverzüglich und emotionslos verkauft, womit Verluste rigoros begrenzt werden. Wie Sie hieran sehen, verhält sich der stringent regelbasierte BOTSI®-Anlageroboter aufgrund seines zugrundeliegenden Algorithmus genau entgegengesetzt zum weitverbreiteten Dispositionseffekt.

Überzeugen Sie sich selbst!

Sie glauben es mir nicht oder haben möglicherweise Zweifel? Dann überzeugen Sie sich bitte gerne selbst! Egal welchen Börsendienst Sie betrachten – boerse.de-Signale, Trendbrief, Kurzfrist-Trader, Aktienbrief Plus, Depotmanager oder auch den Trendinvestor Technologie-Aktien – Sie werden immer die gleichen Eigenschaften bzw. Muster feststellen. Bei allen Börsendiensten sehen Sie in den Factsheets gleich auf der Startseite eine erstklassige Outperformance gegenüber ihrer jeweiligen Benchmark, wobei die ausgewiesenen Trefferquoten der Einzel-Trades häufig nur sehr gering über 50% liegen oder aber auch sogar etwas darunter. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aussieht, lässt sich aber sehr einfach erklären, wenn man sich bei den jeweiligen Diensten unter dem Menüpunkt „Historie“ die Transaktionen ansieht. Sortiert man die einzelnen Trades nach auf- oder absteigender Performance, so kann man leicht erkennen, dass die Gewinn-Trades betragsmäßig deutlich – zumeist um das x-fache – höher ausfallen als die entsprechenden Verlust-Trades. Und damit lässt sich dann auch die hohe Outperformance der einzelnen Börsendienste gegenüber ihren Benchmarks erklären, nämlich durch die konsequente Umsetzung der Strategie „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“.

Auch wenn viele Anleger diese alte Börsenregel kennen, so haben Investoren ganz offensichtlich – sei es bewusst oder auch unbewusst – ein Problem damit, die Regel konsequent umzusetzen, wie die zahlreichen wissenschaftlichen Studien zum Dispositionseffekt belegen. Wie ich in diesem Beitrag gezeigt habe, lässt sich allerdings dieser sogenannte „Behavioral Bias“ (wie auch diverse weitere) durch die konsequente Anwendung der rein regelbasierten BOTSI®-Strategie systematisch vermeiden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihren – hoffentlich regelgebunden getroffenen – Anlageentscheidungen.

Auf bald,

Ihr Hubert Dichtl

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