Kann man einen ETF auf den S&P 500 Index outperformen?

Kann man einen ETF auf den S&P 500 Index outperformen?
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Hand aufs Herz – wer von Ihnen hat schon mal was vom sogenannten „Home Bias“ gehört bzw. weiß, was sich dahinter verbirgt? Mit diesem Begriff wird das weit verbreitete Phänomen bezeichnet, dass Anleger dazu tendieren, ihren Heimatmarkt im Portfolio überzugewichten. So weisen beispielsweise die Aktienportfolios deutscher Anleger einen überproportional hohen Anteil an Aktien von deutschen Unternehmen auf. Da solche Portfolios alles andere als international breit diversifiziert sind, sind sie zwangsläufig auch weit davon entfernt, das wichtige Kriterium der Rendite-Risiko-Effizienz zu erfüllen.

Für einen ausschließlich in Deutschland investierten Anleger lässt sich die Rendite-Risiko-Effizienz seines Portfolios deutlich erhöhen, wenn er beispielsweise auch Aktien aus den USA in sein Portfolio beimischt. Eine Möglichkeit hierzu besteht darin, einen ETF auf den S&P 500 Index zu erwerben. Sicher, mit einem solchen ETF bekommt man auch so tolle „Outperformer“ wie beispielsweise eine Apple-, eine Amazon- oder auch eine Alphabet-Aktie in sein Portfolio.

Das Problem besteht aber darin, dass es sich bei den 500 im Index enthaltenen Titeln nicht ausschließlich um Top-Aktien handelt. Ganz im Gegenteil: Viele der im S&P 500 enthaltenen Titel sind alles andere als Top-Performer und liefern teilweise auch deutlich negative Renditebeiträge. Und damit drängt sich zwangsläufig die zentrale Frage auf, ob sich denn „gute“ von „schlechten“ Aktien bereits im Vorfeld – also bevor man investiert – unterscheiden lassen.

Wird diese alles entscheidende Frage verneint, dann ist das Kaufen und passive Halten eines Indexportfolios, z.B. eines S&P 500 ETFs, die logisch sinnvolle Anlagealternative. Wird die Frage hingegen bejaht, dann sollte man sich im Rahmen eines sogenannten aktiven Aktienmanagements gezielt auf die Suche nach den besten Aktien (z.B. auch mithilfe der Performance-Analyse) machen. Aber genau bei dieser Kernfrage scheiden sich die Geister – und zwar sowohl in der Investmentpraxis aber auch in der wissenschaftlichen Forschung.

Im Jahre 2013 wurde der international renommierte Finanzprofessor Eugene F. Fama mit dem Wirtschaftsnobelpreis für seine Theorie der „informationseffizienten Kapitalmärkte“ ausgezeichnet. Die Märkte gelten dann als „informationseffizient“, wenn sich eben keine Zusatzrendite durch die Auswahl von superioren Aktien erzielen lässt. Aber genau jener Nobelpreisträger Eugene F. Fama hat in einem vielbeachteten Interview auch erklärt, dass der sogenannten Momentum-Effekt die größte Herausforderung für seine Theorie der informationseffizienten Märkte sei.

Der Momentum-Effekt besagt, dass sich die Aktien mit der höchsten Rendite in einem vergangenen Zeitraum (häufig ein Jahr) tendenziell auch zukünftig als die renditeträchtigsten herausstellen. Dieser Effekt wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Um diesen Effekt gewinnbringend auszunutzen, investiert man in die historisch rendite-stärksten Aktien (die „Gewinneraktien“) und meidet die sogenannten „Verliereraktien“. Damit eng verbunden ist die empirische Beobachtung, dass sich Aktienkurse tendenziell in Trends bewegen.

Die boerse.de-Signale Aktien USA setzen eine rein regelgebundene Momentum-Strategie mit amerikanischen Aktien um. Zur Anwendung kommen dabei ausschließlich solche Momentum-Indikatoren, die sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien als überlegen herausgestellt haben. Wissenschaftlich interessierten Lesern empfehle ich hierzu gerne mein Arbeitspapier „Wissenschaftlich fundiertes Momentum Investing“, dessen aktuelle Version Sie kostenlos von der Seite des boerse.de Instituts herunterladen können.

Die nachfolgende Grafik und Tabelle zeigen die kumulierte Wertentwicklung und die Renditeentwicklung der boerse.de-Signale Aktien USA im Vergleich zum S&P 500 Index seit Anfang 2000.




Die deutliche Outperformance gegenüber dem passiven Aktienindex lässt sich damit erklären, dass rein regelgebunden stringent in die jeweils trendstärksten Aktien investiert wird. Und damit wird letztendlich die altbekannte und leider häufig viel zu selten beachtete Börsenregel „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“ konsequent umgesetzt. Die Ermittlung der jeweils trendstärksten US-Aktien erfolgt voll automatisiert durch den Anlageroboter BOTSI®, dessen Abkürzung für „Best-of-Trends-System-Investment“ steht. Die wöchentlich abgeleiteten Kauf- und Verkaufsempfehlungen können dann jeweils zu Wochenbeginn im eigenen Anlageportfolio umgesetzt werden.

Mit dem folgenden Gratis-Login können Sie sich kostenlos und völlig unverbindlich drei Tage lang einen Überblick über die boerse.de-Signale Aktien USA verschaffen. Sie werden erstaunt sein, welche Transparenz Ihnen dieses System bietet. So erhalten Sie nicht nur eine umfassende Trendeinschätzung sämtlicher Aktien des Anlageuniversums USA und darauf basierende konkrete Empfehlungen, sondern auch eine dezidierte Auflistung sämtlicher Gewinn- und Verlust-Trades bis ins Jahr 2000 zurück!

Wie Sie sehen, gibt es durchaus intelligente Möglichkeiten, den weit verbreiteten „Home Bias“ elegant zu umschiffen. Und dies gilt nicht nur für professionell agierende institutionelle Investoren, sondern auch für Privatanleger.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihren (hoffentlich) international breit diversifizierten Aktieninvestments!

Auf bald,

Ihr Hubert Dichtl

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